Über Dinkelzwerge

Über Dinkelzwerge

  • Sie wünschen sich einen Hund...
  • Sie haben keine Zeit einen Welpen zu erziehen...
  • Sie haben keine Erfahrung mit der Erziehung eines Welpen...
  • Sie wünschen sich einen Hund, der ihr Leben bereichert...
  • Sie wünschen sich einen Hund, der sie im Alltag oder zur Arbeit begleitet...
  • Sie wünschen sich einen Hund, der es gelernt hat, sich am Menschen zu orientieren...
  • Sie wünschen sich einen Hund, der warten kann und Frustrationen erträgt....
  • Sie wünschen sich einen Hund, der anständig an der Leine läuft...
  • Sie wünschen sich einen Hund, der kommt, wenn sie ihn rufen!!

 

Doch leider fehlt Ihnen die Zeit, die Erfahrung, das Umfeld um einen Welpen zu erzieheni m Laufe meiner Arbeit als Hundetrainerin habe ich immer wieder feststellen müssen, wie entscheidend für eine gute Mensch­Hund?Beziehung , die Welpenzeit ist.

In dieser Zeit ist das Zeitfenster für soziales lernen besonders offen. Die innerartliche, also die Sozialisation unter Hunden ist für eine gesunde Entwicklung des Hundes besonders wichtig und entscheidend. Der Welpe muss hundliches Verhalten leben dürfen und innerartlich erlernen.

Hundliches Verhalten kann ein Hund nicht lernen, wenn er in der Sozialisierungsphase in erster Linie mit Menschen lebt. Ein Welpe muss mit Welpen  spielen und unter Hunden sein, wie auch ein Kind mit Kindern spielen muss und mit Menschen leben muss, um ein seelisch gesunder Mensch werden zu können.

Wie sollen Welpen ihr Spielbedürfniss stillen können, sich innerartlich entwickeln und zeitgleich einen guten Kontakt zu Menschen aufbauen?

Unser Hund ist das Rudeltier schlechthin. Er braucht Artgenossen, um ein gesundes Sozialverhallten zu entwickeln. Wir als Menschen können unserem Hund das nicht bieten. Wir kommunizieren wie Menschen, nicht wie Hunde!

Es ist doch unvorstellbar ein Kind in ein Hunderudel zu stecken und zu hoffen, dass es ein guter Mensch wird.

Ich beobachtete Hunde aus dem Tierschutz, aus Spanien, Rumänien usw. was bringen die mit, wie sind sie im Vergleich zu Hunden, welche im Haus von Menschen aufgezogen werden.

Ich bin davon überzeugt, dass ein gesundes innerartliches Sozialverhalten ein gutes Sozialverhalten zu artfremden Lebewesen nach sich zieht.

Eine goldene Mitte, von beidem was. Artgerechte Sozialisation mit Anbindung am Menschen.

Für mich schien es einleuchtend in der  Welpenerziehung  was zu ändern.  

 

 

Ein Gedanke entwickelte sich.....

Diese Beobachtungen waren der Gründungsgedanke der

 

 „Dinkelzwerge

 

Ich erwarb Welpen aus verschiedenen Zuchten, verschiedener Rassen usw, um rauszufinden, was zu tun ist um alltagstaugliche Hunde zu erziehen.

Ich sozialisierte sie so, wie ich glaubte, dass es für einen Welpen gut ist.

Innerartlich dürfen sie ihr Spielbedürfnis in ihrem dafür vorgesehenen „Spielzimmer“ ohne Ende ausleben.

Im Kontakt mit mir halte ich die Welpen in einem engen Rahmen, damit sie lernen, dass sie sich am Menschen orientieren müssen.

Ich erziehe konsequent ohne  „Leckerlies“, da auch eine Hundemutter ihre Welpen ohne diese erzieht. 

Der frechste Welpe wird genauso gefüttert wie der liebste Welpe. 

Er wird lediglich anders erzogen…

 

Was ist Erziehung? 

Ein gut erzogener Hund ist alltagstauglich und hat es gelernt sich anpassen. 

 

Genau gelesen.... 

Der Hund passt sich dem Menschen an, nicht der Mensch dem Hund. 

Denn genau da fängt das Problem bei vielen Welpenbesitzern an. 

 

Der Mensch orientiert sich am Welpen und ein ganzer Haushalt steht Kopf!

Der Welpe, der noch vor 1 Stunde, seinen Platz verteidigen musste, braucht bei seinen Menschen einfach nur noch niedlich sein, um seine Ziele zu erreichen. Alles dreht sich um ihn, jeder bemüht sich um ihn, jeder will ihn lieb haben dürfen. Lebt der Welpe mit Welpen oder auch größeren Hunden, so reicht es nicht, dass er nur niedlich ist. Niedlich sein kennen Hunde untereinander nicht! Er muss sich orientieren und anpassen, damit er in der Gruppe aufgenommen wird und seinen Platz erhält. So ein Welpe hat nicht immer viel zu lachen.

 

Verkehrte Welt, die Welpenwelt beim Menschen.

Wen wundert es, das der Welpe lernt seine Menschen nicht zu beachten.

 

Also geben wir ihm Leckerlies, denn er soll ja lernen uns zu folgen. Wir lesen Bücher und informieren uns im Internet. Leckerlies stehen in der Hundeerziehung hoch im Kurs, denn alles soll „positiv“ sein. 

Ist Erziehung wirklich immer schön?

 

Ist Erziehung immer nur „positiv“? Hat Erziehung nicht auch was mit Frustrationen zu tun? Wer erzieht sein Kind mit Haribo oder Schokolade, oder mit Geld?

Hunde sind was Erziehung und Sozialverhalten angeht sehr klar und deutlich. Sie setzen Grenzen, fordern sie ein und geben dem, der sie einhält nichts dafür. Nichts Materielles, nichts Essbares. 

 

Er  erhält was viel wichtigeres, er erhält seinen sozialen Platz in der Gruppe und wird somit ausschließlich soziopositiv belohnt.

Haben wir Menschen das mit unserem materiellem Denken verlernt?

Es scheint fast so.

Soziales Lernen hat nichts mit fakultativem Lernen zu tun.

Beschäftigung mit Hund ist was fakultatives und kann gerne mit Leckerlies bestätigt werden. Agility, Begleithundtraining, Frisbee, Man-Training usw. 

Beim Menschen ist es die Schule, der Job. Wir bekommen gute Noten oder aber ein gutes Gehalt.

Doch vor Schule, gibt es noch die Kleinkindzeit. Diese Zeit ist vergleichbar mit der Welpenzeit.

Liebe und Lob, aber auch klare Grenzen sind in dieser Zeit sehr wichtig.

Ein gutes Sozialverhalten, eine Orientierung am Sozialpartner ist Voraussetzung für eine gute Leistung. Das gilt nicht nur für den Menschen, sondern auch für unsere Hunde.

Ich bin der Meinung, dass Welpen mit 8-10 Wochen noch nicht in der Lage sind sich artfremd zu orientieren. 

Sie brauchen den innerartlichen Konflikt, das spielen und die Interaktion mit Artgenossen. 

Mit ca. 14- 16 Wochen werden die Welpen offener für das, was der Mensch von ihnen möchte. 

Sie sind bereit, sich „wirklich“ zu orientieren um  sich dann an dem artfremden Sozialpartner Mensch anzuschließen.

 

Für mehr Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung